Die eigenen Wurzeln finden
Coaching-Workshop inkl. Familienaufstellung zur Auflösung von Entwurzelungsgefühlen
Viele Menschen haben ein Leben lang das Gefühl, nicht richtig in ihre Kraft zu kommen und nicht ihr wahres Leben zu leben. Sie fühlen sich wie ein Baum mit schwachen Wurzeln, den der nächste, stärkere Wind umwehen könnte. Manchmal spüren sie sogar, dass Teile ihrer Wurzeln fehlen.
Im Äußeren (Beruf, Familie, Gesundheit usw.) mag alles stimmen (oder auch schon längst nichts mehr), aber im Inneren fühlen sie sich leer. Manchmal geht es ihnen gut, und dann ist die Leere zugedeckt. Wenn es ihnen aber nicht gut geht, und das kommt häufig vor, dann ist diese Leere schmerzhaft spürbar. Mit Anderen darüber reden macht keinen Sinn, denn oft fehlt jedes Verständnis. "Was willst du denn, du hast doch alles!" sind typische Aussagen, die ihnen begegnen.
Woher kann es kommen, dass Menschen sich entwurzelt fühlen?
Ein ganz krasses Beispiel hierfür stellt die sogenannte "gestohlene Generation" der Aborigines in Australien dar. Hierbei handelt es sich um inzwischen längst Erwachsene, die ihren Familien im Kindheitsalter entrissen und anderen zur Adoption gegeben wurden. Diese Menschen konnten später selten eine eigene, stabile Identität entwickeln. Und hiermit wären wir auch mitten in typischen Beispielen dafür, wie bzw. wodurch sich Menschen entwurzelt fühlen können. Weitere Beispiele hierzu folgen weiter unten.
Dieses Gefühl der Entwurzelung hört nun nicht, wie man vielleicht glauben mag, in der nächsten Generation auf, es kann noch bis in die 4. Generation hinein und länger traumaähnlich belasten und weiterwirken.
Da die erste Generation der Entwurzelten meist viel zu stark traumatisiert ist, um sich auf die Suche nach ihren Ahnen zu machen bzw. um überhaupt nach Lösungen zu forschen, sind es oft erst die zweiten, dritten oder spätere Generationen, die dies unternehmen. Nicht selten können die Ahnen nicht gefunden werden oder leben mittlerweile nicht mehr. Manchmal kommt der Suchende zur Ruhe, manchmal nicht. Manchmal weiß der Suchende aber auch gar nicht, wonach er sucht oder was er suchen sollte, speziell z. B. dann, wenn er zu geringe Kenntnisse über die näheren Lebensumstände seiner Ahnen hat.
Eine ähnliche Art von Entwurzelungsgefühl kann aus einer territorialen Vertreibung oder Flucht (z. B. 1. oder 2. Weltkrieg) resultieren. Und auch dieses Entwurzelungsgefühl endet nicht automatisch in der nachfolgenden Generation. Zwar nimmt dieses Gefühl meist von Generation zu Generation ab, aber manchmal belastet es noch die Ur-Ur-Enkel der ursprünglich Vertriebenen so stark, dass es sie in den Wahnsinn treiben kann (auch im wahrsten Sinne des Wortes). Diese mögen teilweise um die damalige Vertreibung ihrer Ahnen wissen, aber nur in den seltensten Fällen bringen sie diese Tatsache mit ihrem eigenen Gefühl der Entwurzelung in Verbindung.
Weitere typische Prädispositionen für Entwurzelungsgefühle
- früher Verlust einer oder beider Elternteile (z. B. nach schlimmer Krankheit oder durch plötzlichen Tod), manchmal auch von Großeltern oder anderen wichtigen Bezugspersonen
- früher Verlust von Geschwistern (auch durch Abgang, Abtreibung oder Totgeburt)
- man selbst oder direkte Vorfahren wurden zur Adoption freigegeben
- man selbst war ungewünscht und / oder hätte abgetrieben werden sollen
- man ist (wissentlich oder unwissentlich) nicht leibliches Kind seines vermeintlichen Vaters (oder es ging einem Vorfahren in direkter Linie so)
- Tod einer Mutter im Kindbett bis in die 4. Ahnenreihe zurück
- Vertreibung, Flucht, Auswanderung direkter Vorfahren bis in die 4. Ahnenreihe
- Verlust von Generationenerbe (Bauernhof, Fabrik, Weingut...)
- man selbst oder direkte Ahnen sind aus einer Vergewaltigung hervorgegangen
Typische Verhaltensweisen und Gefühle entwurzelter Menschen
- man fühlt sich nie oder selten zugehörig, gleich zu welchen Gruppen
- auch in einer Ehe fühlt man sich mehr oder weniger leer
- oft erlebt man seine Kinder als Fremde, obwohl man sie liebt
- man hat das Gefühl, sein Leben von außen zu betrachten, man sieht sich beim Leben zu, anstatt es zu leben
- man fühlt sich nirgends richtig zu Hause und hat womöglich schon viele Umzüge hinter sich, auch im Ausland
- man achtet sehr darauf, was andere tun und über einen selbst sagen. Man hat die Tendenz, sein Fähnchen nach dem Wind zu drehen, auch wenn es einem damit nicht gut geht
- man hat vielleicht äußerlich (viele) Kontakte, allerdings fühlen diese sich innerlich leer an
- im Zweifel hört man auf das, was andere sagen, und nicht auf sich selbst, und das, obwohl man schon oft schlechte Erfahrungen damit gemacht hat
- man braucht eventuell jemanden, der einem sagt, wo es lang geht. Im Extremfall hat man sogar die Tendenz, sich zu unterwerfen
Das Entwurzelungsgefühl auflösen
Wie kann man vorgenannte Entwurzelungsgefühle auflösen? Eine sehr effektive Möglichkeit stellt das sogenannte systemische Arbeiten mittels Familienaufstellung (auch Familienstellen genannt) dar. Hierdurch kann der Teilnehmer auf einer tiefen, dem Alltagsbewusstsein verborgenen, energetischen Ebene wieder in Kontakt mit seinen energetischen Wurzeln kommen. Eine solche Aufstellung wirkt oft wochen- bis monatelang nach und bewirkt meist sofort das Gefühl "wachsender Wurzeln". Der Teilnehmer kommt, vielleicht erstmals in seinem Leben, mit sich in Einklang und er kann anfangen, in sich zu ruhen. Manche beschreiben dieses Gefühl wie ein neu geboren sein. Nicht selten richtet sich solch ein Mensch danach in seinem Leben "richtig ein" bzw. krempelt sein Leben komplett um. Das neue, eigene Leben kann beginnen, eventuelle Gefühle von fremdgesteuert sein nehmen ein Ende. Schnell wächst das Selbstwertgefühl und damit auch das Selbstbewusstsein.
Die Zielgruppe für den Coaching-Workshop mit Familienaufstellung "Die eigenen Wurzeln finden"
Menschen
- die sich entwurzelt fühlen
- die sich grundlos entwurzelt fühlen
- die trotz fester Absichten "ihr Fähnchen nach dem Wind richten"
- die mal dies tun, dann das, um dann wieder ganz was anderes zu tun
- die sich ferngesteuert / fremdgesteuert fühlen
- die oft anders reagieren, als geplant, und dies mehr oder weniger konstant
- die sich in vielen Situationen wie von außen "beim Leben betrachten", anstatt ihr Leben zu leben
- die sich selbst sehr fremd sind
- die ins Stocken kommen, wenn sie nach ihren Werten, Stärken und Zielen befragt werden
- die eigentlich keine rechte Ahnung haben, wer sie sind oder warum sie überhaupt hier sind
- die wissen oder ahnen, dass innerhalb von ca. 4 Generationen vor ihnen
- ein Vorfahre adoptiert wurde
- ein Vorfahre früh halb- oder Vollwaise wurde oder dessen Eltern sehr früh schwer erkrankten und womöglich lange litten
- ein Vorfahre nicht bei seinen leiblichen Eltern aufwuchs (z. B. bei Verwandten / Pflegeeltern / im Heim...)
- Vertreibung / Flucht / Kriegsgefangenschaft / Auswanderung u. ä. stattfand
- frühe Tode stattfanden (auch Abgänge, Abtreibungen, Totgeburten)
Die Ziele im Workshop "Die eigenen Wurzeln finden"
- in Kontakt mit seinen energetischen Wurzeln kommen
- Entwurzelungsgefühle auflösen
- ein Gefühl tiefer Verbundenheit mit sich selbst dauerhaft gewinnen
- sich als Einheit mit klarer Identität spüren
- sich seiner Werte, Stärken und Ziele bewusst werden
- neue Wurzeln wachsen lassen, um ganz in die eigene Kraft und Energie zu kommen
- ein wachsendes Selbstwertgefühl gewinnen, das sich nach und nach auch als wachsendes Selbstbewusstsein in Erscheinung tritt
Welche Techniken und Methoden kommen im Workshop "Die eigenen Wurzeln finden" zum Einsatz?
Alle, die der tiefe und breite Kompetenz- und Erfahrungsschatz von Matthias Schwehm hergibt. Namentlich: NLP (siehe NLP-Wissen in der gelben Navigationsleiste) , Systemik (z. B. Familienaufstellung), Stärkenkonzept (IntSel®), Wertekonzept (IntSel®) und weitere. Hinzu kommt, dass Matthias Schwehm selbst, als Kind eines im frühen Kindesalters adoptierten Elternteils, zur Zielgruppe gehört und sich viele Jahre lang durch eigenes Erleben bzw. Erleiden motiviert, mit der Thematik lösungsorientiert auseinander gesetzt hat. Dies ist sicherlich auch der Grund, wieso er für diese Problemstellung so motiviert und interessiert ist und ganz spezielle, systemische und intrapersonale Lösungsmethoden entwickelt hat, die er, anders als jemand, der das Ganze nur studiert hätte, von innen heraus mit Leben füllt und hierdurch Menschen in einer Tiefe erreicht, wie es viele gar nicht für möglich halten. Hierdurch sind durch- und tiefgreifende Veränderungen möglich, die sich nicht selten wochen- und monatelang fortpflanzen und die intensivstes Persönlichkeitswachstum bewirken können. Manchmal fühlen sich Menschen danach wie neu geboren, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.
Zum Nachdenken über "Die eigenen Wurzeln finden"
- ab wann möchten Sie Ihre Wurzeln wachsen lassen?
- wie oft waren Sie schon auf dieser Seite und haben noch nichts unternommen?
- sind Sie (bereits) in der Lage, sich als so wertvoll zu betrachten, dass Sie es sich erlauben dürfen, etwas für Ihre Wurzeln zu tun?
- wie wird sich der Bereich Partnerschaft oder Familie entwickeln, wenn alles so bleibt, wie es ist, und wie, wenn Sie sich kraftvoll verwurzelt erleben werden?
Weiterführende Links zu "Die eigenen Wurzeln finden"
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